Was die Presse sagt

2017-07-10_Wiesbadener_Kurier_Stadtausgabe_Seite_14(1)

Der gleiche Artikel erscheint im Wiesbadener Tagblatt. Auch der Kommentar von Manfred Knispel: Hallo Nachbarn – Lesenswert!

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Prolog

Bierstadt, das beschauliche Dorf, vorwiegend landwirtschaftlich geprägt, am damaligen Ostrand der großen Stadt Wiesbaden gelegen, wurde 1940 meine Heimat. Hier wurde ich geboren, hier wurde ich – wenn auch verspätet – getauft, hier besuchte ich die Schule, hier ging ich zur Konfirmation, hier spielte ich im Posaunenchor der evangelischen Kirche und hier wurde ich auch getraut. Bierstadt ist mir so im Laufe meines Lebens immer mehr zu dem geworden, was man gemeinhin als „Heimat“ bezeichnet.

So ist es denn auch kein Wunder, dass mich die Geschichte dieses Dorfes schon seit vielen Jahren faszinierte und mich immer wieder neu beschäftigte. Wie war das Leben in früheren Zeiten im Dorf? Wie und wovon lebten die Menschen? Wie verbrachten sie ihre spärliche Freizeit? Fragen und Themen, die von örtlicher und überörtlicher Geschichtsforschung weitgehend aufgearbeitet worden sind. Aber es gab und gibt Lücken in der Darstellung der Bierstadter Dorfgeschichte. „Prolog“ weiterlesen

Bierstadt unterm Hakenkreuz

Der Versuch einer Aufarbeitung

Das 1000-jährige Reich dauerte genau 12 Jahre, 3 Monate und 8 Tage, vom 30. Januar 1933 bis zum 8. Mai 1945. Es begann mit grandiosen Fackelzügen und Aufmärschen und endete mit millionenfachem Tod, verwüsteten Städten in ganz Europa und der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht. Als Generaloberst Alfred Jodl in Reims die Kapitulationsurkunde unterzeichnete, war auch für Bierstadt, dem beschaulichen Wiesbadener Vorort, die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten vorbei. „Bierstadt unterm Hakenkreuz“ weiterlesen